Aktuelles/Infos


Liebe Mitglieder,

morgen am 29.09.2020 wird der Betrieb

im Zeitraum von 03.00 Uhr – 12.00 Uhr bestreikt.
Auch wir haben eine Streikfreigabe vom DBB und der NahVG erhalten und werden streiken! Wir streiken nicht mit Ver.di sondern stellen unsere eigenen Forderungen!


Unsere Kollegen sind jeweils ab 03.00 Uhr in den Betriebshöfen BB1 und BB3 ( BB3 bis 06.00) sowie ab circa 06.30 Uhr am Riebeckplatz. Kollegen welche nach 12.00 Uhr Feierabend haben, tragen bitte ihre Dienstkleidung!


Alle Kollegen welche ab 12.00 Uhr Dienstbeginn haben, gehen bitte ganz normal zu ihren Ablösepunkten und melden sich gegebenenfalls in der Ausfahrt. Ihr könnt auch vor Dienstbeginn in der Ausfahrt anrufen, falls ihr aus den Betriebshöfen ausfahren müsst.


Da häufig diesbezüglich Unklarheiten bestehen nochmal zur Information, ihr seid für diesen Tag finanziell über die Gewerkschaft abgesichert!

Lasst euch bitte nicht von anderen Kollegen verunsichern!
Über eure Unterstützung würden wir uns sehr freuen!
Bei Fragen stehen wir euch gern zur Seite!

euer Ortsgruppenvorstand


Streikausweis
Für den Fall aller Fälle...
Streikausweis.pdf (45.39KB)
Streikausweis
Für den Fall aller Fälle...
Streikausweis.pdf (45.39KB)




Die Schnellansicht:


Liebe Mitglieder,

Da es am Dienstag, den 29.09.2020 zum Streik kommt, beachtet bitte folgendes:


  • meldet euch bei Dienstbeginn in den Betriebshöfen bei unseren Streikleitern.
  • bei Dienstbeginn auf Strecke meldet euch bitte ebenfalls in den Betriebshöfen
  • Kollegen welche sich beteiligen möchten, bedenken bitte die Wetterlage und bringt nach Möglichkeit ausreichend Essen und Trinken mit
  • Bitte bringt euren Mitgliedsausweis und eure Kontodaten mit. Wer den Streikausweis ausgedruckt hat, bringt ihn bitte ausgefüllt mit. Wer keinen hat, bekommt ihn vor Ort von unseren Kollegen.
  • Den Anweisungen der Streikleiter und den Kollegen der Streikleitung ist bitte Folge zu leisten.

Des Weiteren möchten wir euch bitten, regelmäßig eure E-Mails einzusehen. Auf unserer Webseite findet ihr auch aktuelle Informationen. Die Streikzeiten liegen noch nicht vor, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben!


Euer Ortsgruppenvorstand


Tarifrunde 2020
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,
der Kommunale Arbeitgeberverband Sachsen-Anhalt (KAV) und die Gewerkschaft Ver.di haben die Tarifverhandlungen aufgenommen. Wenn wir (NahVG) Tarifverhandlungen mit dem KAV führen könnten , wären das unsere Forderungen:


- Der Jahresgrundurlaub ist für alle Beschäftigten einheitlich auf 30 Arbeitstage festzulegen. Eine Altersstaffelung bzw. die Mitgliedschaft in einer bestimmten Gewerkschaft darf nicht Kriterium für die Bemessung des Urlaubs der Beschäftigten sein.


- Wir fordern eine Absenkung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 37 Stunden bei vollem Lohnausgleich für alle Beschäftigten.
1. Die Dienstzeit entspricht der Arbeitszeit. Das bedeutet die Abschaffung der unbezahlten Wendezeiten und Blockpausen im Fahrdienst.
2. Die Zeitzuschläge müssen wieder eingeführt bzw. erhöht werden:
Nachtarbeit – 30%, Samstagarbeit – 20%, Sonntagarbeit – 30%, Feiertagarbeit – 40% und Arbeit am 24.12. und 31.12. – 35%.

- Überstundenzuschläge müssen entsprechend der individuellen Einstufung in der Entgelttabelle des jeweils betroffenen Beschäftigten erfolgen.


- Tritt die Arbeitsunfähigkeit während der Arbeitszeit ein, so gilt die an diesem Tag zu erbringende Arbeitszeit als geleistet.


- Wir fordern ein tagesaktuelles Arbeitszeitkonto (AZK) und die Selbstbestimmung beim Abbau.


- Nachtarbeit ist eine besondere Belastung und muss entsprechend honoriert werden. In Anbetracht dessen fordern wir:
1. Als Nachtarbeit ist die in der Zeit von 20 Uhr bis 6 Uhr geleistete Arbeit zu definieren.
2. Geleistete Nachtarbeitsstunden, welche die Bedingung “110 Arbeitsstunden = 1 Tag Zusatzurlaub im Kalenderjahr“ nicht erfüllen, dürfen mit dem Jahreswechsel nicht verfallen. Diese müssen voll anrechenbar ins neue Kalenderjahr übernommen werden. Die Festlegung einer Obergrenze von 4 Tagen Zusatzurlaub im Kalenderjahr erachten wir als ungerecht und unbedarft. Hierfür fordern wir deren Abschaffung.
3. Der Anspruch auf Zusatzurlaub für geleistete Nachtarbeit besteht für alle Beschäftigten.


Auf die negativen Auswirkungen von Schichtarbeit wurde und wird von Seiten des Arbeitgebers nicht ausreichend reagiert. Das hat Auswirkungen auf die Physiologie, Psychologie und das soziale Umfeld der Beschäftigten. Wir fordern den Arbeitgeber deshalb ausdrücklich auf, diesem Umstand entgegenzuwirken und somit die Leistungen der Beschäftigten entsprechend zu würdigen.


Wir sind uns bewusst, dass Tarifverhandlungen ein kompliziertes, komplexes und arbeits- und zeitintensives Unterfangen sind. Dennoch vertreten wir die Auffassung, dass das Wesentliche nicht aus den Augen verloren werden sollte.











nahvg.unservorteil.de


Flyer als PDF
zum runterladen
rechtsschutz.pdf [1.6 MB]